
Wurst-Käse-Salat — das Beizen-Original in 15 Minuten
Cervelat und Gruyère in Streifen, Zwiebel in Ringe, Cornichons in Scheiben. Sauce aus 3 EL Essig, 4 EL Öl, 1 TL Senf und etwas Cornichonwasser. Mischen, 15 Minuten ziehen lassen, mit Brot essen. Ohne Käse heisst es Wurstsalat.
An heissen Tagen steht in jeder Schweizer Beiz der Wurst-Käse-Salat auf der Karte, und zu Hause ist er das schnellste Znacht überhaupt: nichts kochen, nur schneiden. Was ihn gut macht, ist die Sauce — säuerlich, mit Senf, und mit einem Löffel Cornichonwasser. Und Cervelat, nicht irgendeine Wurst.
Zutaten
- 4 Stück Cervelats
- 250 g Gruyère (am Stück)
- 1 Stück Zwiebel (rot)
- 8 Stück Cornichons
- 200 g Cherrytomaten
Sauce
- 3 EL Weissweinessig
- 4 EL Rapsöl
- 1 TL Senf
- 2 EL Cornichonwasser
- ½ TL Salz
- Pfeffer
- ½ Bund Schnittlauch
Zubereitung
- 1
Wurst und Käse schneiden
Cervelats schälen, längs halbieren und in dünne Halbmonde oder Streifen schneiden. Gruyère in gleich dünne Streifen schneiden — ein Stück, nicht gerieben.
- 2
Gemüse rüsten
Zwiebel in feine Ringe schneiden, Cornichons in Scheiben, Tomaten halbieren. Die Zwiebelringe kurz in kaltes Wasser legen, wenn sie milder sein sollen.
- 3
Sauce
Essig, Senf, Cornichonwasser, Salz und Pfeffer verrühren, dann das Öl unterschlagen. Sie darf deutlich säuerlich sein — Wurst und Käse sind fett und brauchen das.
- 4
Mischen und ziehen lassen
Alles mit der Sauce mischen und 15 Minuten ziehen lassen. Mit Schnittlauch bestreuen und mit Brot servieren — Ruchbrot oder Bürli.
Tipps
- Der Salat wird besser, wenn er eine Stunde zieht, und hält im Kühlschrank bis zum nächsten Tag. Tomaten erst kurz vor dem Servieren dazu, sonst wässern sie.
- Cervelat ist gesetzt, aber ein Stück Fleischkäse oder ein Landjäger dazu gibt Abwechslung. In der Beiz gibt es ihn auch «garniert»: mit Ei, Tomaten und Radiesli.
- Für Kinder den Käse würfeln statt in Streifen schneiden und die Zwiebeln weglassen — dann geht er als Picknick-Essen durch.
Was kann ich ersetzen?
Alle drei sind milde Brühwürste und passen. Der Cervelat bleibt das Original — er ist rauchiger.
Emmentaler ist milder und die Beizen-Variante in der Ostschweiz, Appenzeller kräftiger. Weglassen ergibt den klassischen Wurstsalat.
Apfelessig ist milder, Kräuteressig würziger. Balsamico passt nicht — zu süss.
Nährwerte pro Portion
Geschätzte Werte auf Basis der Zutaten.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Wurstsalat und Wurst-Käse-Salat?
Der Käse. Wurstsalat ist nur Cervelat, Zwiebeln und Sauce; beim Wurst-Käse-Salat kommt Gruyère oder Emmentaler dazu. Beide gehören mit Brot auf den Tisch, nicht mit Kartoffeln.
Muss man den Cervelat schälen?
Ja, für den Salat immer. Die Haut ist zäh, wenn die Wurst kalt ist. Mit einem Messer längs einritzen und abziehen.
Kann ich den Wurst-Käse-Salat vorbereiten?
Ja, bis zu einem Tag. Wurst, Käse, Zwiebeln, Cornichons und Sauce mischen und kühl stellen; Tomaten und Schnittlauch erst vor dem Servieren dazu. Er wird mit der Zeit nur besser.
Was kostet Wurst-Käse-Salat pro Person?
Rund 3.50 CHF pro Person mit Brot. Cervelats sind bei Migros und Coop im Sommer fast dauernd in Aktion, dann noch weniger.
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