Schüssel dunkelroter Randensalat mit Apfelraspeln und Zwiebeln, mit Schnittlauch bestreut

Randensalat — mit gekochten Randen, Apfel und Meerrettich

Gekochte Randen in Scheiben oder Würfel, ein säuerlicher Apfel gerieben, eine kleine Zwiebel gehackt. Sauce aus Essig, Öl, Senf, Meerrettich und Kümmel. Mischen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen — Randensalat wird mit jedem Tag besser. Gekochte Randen aus dem Vakuumbeutel sparen eine Stunde.

Vorbereitung
15 Min.
Kochzeit
0 Min.
Portionen
4
Gesamt
15 Min.

Randensalat gehört in der Schweiz zum Winter wie Nüsslisalat — und er ist der Salat, der nur besser wird, je länger er steht. Der Trick ist der Apfel: geriebene Säure und Süsse gegen das Erdige der Randen. Mit gekochten Randen aus dem Beutel, wie es sie bei Migros und Coop gibt, ist er in 15 Minuten gemacht und hält drei Tage.

Zutaten

  • 500 g Randen (gekocht)
  • 1 Stück Apfel (säuerlich)
  • 1 Stück Zwiebel (klein)

Sauce

  • 3 EL Apfelessig
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Meerrettich (aus dem Glas)
  • ½ TL Kümmel
  • ½ TL Salz
  • Pfeffer
  • ½ Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. 1

    Randen schneiden

    Randen schälen, falls nötig, und in dünne Scheiben, Stäbchen oder Würfel schneiden. Am besten auf einem Brett, das rot werden darf, und mit Einweghandschuhen oder einem Plastikbeutel über der Hand.

  2. 2

    Apfel und Zwiebel

    Apfel mit Schale grob reiben, Zwiebel fein hacken. Beides zu den Randen geben.

  3. 3

    Sauce

    Essig, Senf, Meerrettich, Kümmel, Salz und Pfeffer verrühren, dann das Öl unterschlagen.

  4. 4

    Ziehen lassen

    Sauce über die Randen giessen, mischen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen, besser zwei Stunden. Mit Schnittlauch bestreuen.

Tipps

  • Rohe Randen selber kochen: ungeschält in Wasser 45 bis 60 Minuten, bis ein Messer leicht hineingeht. Die Schale geht danach mit den Fingern ab. Lohnt sich, wenn du im Winter Randen vom Bauern bekommst.
  • Rote Finger: mit Zitronensaft oder Essig abreiben, dann waschen. Das Brett ebenso.
  • Mit 100 g Feta und Baumnüssen wird der Randensalat zum leichten Znacht. Mit einem Löffel Joghurt in der Sauce wird er rosa und milder — so mögen ihn Kinder eher.

Was kann ich ersetzen?

Meerrettich
Stattdessen: 1 TL mehr Senf oder 1 kleine Knoblauchzehe

Meerrettich gibt die Schärfe, die zu Randen passt. Ohne wird der Salat milder, aber nicht schlechter.

Apfelessig
Stattdessen: 2 EL Zitronensaft oder 3 EL Weissweinessig

Zitrone macht ihn frischer. Balsamico passt ebenfalls — dann nur 2 EL, er ist süsser.

Zwiebel
Stattdessen: 2 Frühlingszwiebeln oder 1 Schalotte

Milder. Frühlingszwiebeln in feinen Ringen erst kurz vor dem Servieren dazu.

Nährwerte pro Portion

Geschätzte Werte auf Basis der Zutaten.

Kalorien
140 kcal
Eiweiss
2 g
Kohlenhydrate
14 g
Fett
8 g
Ballaststoffe
4 g

Häufige Fragen

Wie lange hält Randensalat?

Drei bis vier Tage im Kühlschrank, und er wird jeden Tag besser. Deshalb lohnt sich die doppelte Menge — er ist die Beilage für drei Abende.

Kann ich rohe Randen für den Salat nehmen?

Ja, fein geraffelt wie Rüeblisalat. Der Salat wird knackiger und erdiger und braucht etwas mehr Essig und eine Stunde Ziehzeit. Gekocht ist er weicher und süsser — beides ist gut.

Was passt zu Randensalat?

Alles Deftige: Fleischkäse, Hacktätschli, Bratwurst, Schweinsbraten. Mit Feta, Baumnüssen und Brot ein eigenes Znacht. Auf der Winter-Salatplatte neben Nüsslisalat und Rüeblisalat.

Wann haben Randen Saison?

Frisch von Juli bis November, als Lagergemüse bis in den März. Gekochte Randen im Vakuumbeutel gibt es bei Migros und Coop das ganze Jahr für etwa 2 CHF — der Salat kostet damit unter 1 CHF pro Person.

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