
Kürbissuppe — cremig, wärmend und in 30 Minuten fertig
Yvonne Ammann VegetarischKürbis, Rüebli und Kartoffel köcheln 20 Minuten in Bouillon weich und werden dann fein püriert. Ingwer und ein Schuss Rahm geben der Suppe Tiefe. Sie hält vier Tage im Kühlschrank, lässt sich einfrieren und kostet rund 2 CHF pro Person.
Ab September stapeln sich die Kürbisse an jedem Schweizer Hofladen, und die Suppe daraus ist eines der dankbarsten Herbstgerichte überhaupt: ein Topf, ein Stabmixer, kaum Arbeit. Die Kartoffel im Rezept ist kein Zufall — sie gibt der Suppe Körper, sodass sie auch ohne viel Rahm sämig wird.
Zutaten
- 800 g Kürbis (Butternuss oder Hokkaido, gewürfelt)
- 1 Stück Kartoffel (mehligkochend)
- 1 Stück Rüebli
- 1 Stück Zwiebel
- 2 cm Ingwer
- 8 dl Gemüsebouillon
- 1 dl Rahm
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Salz
- Pfeffer
- Muskatnuss (optional)
Zum Servieren
- 2 EL Kürbiskerne (optional)
- 1 EL Kürbiskernöl (optional)
Zubereitung
- 1
Rüsten
Kürbis, Kartoffel und Rüebli in etwa gleich grosse Würfel schneiden. Zwiebel hacken, Ingwer schälen und fein reiben.
- 2
Andünsten
Öl in einem grossen Topf erhitzen. Zwiebel und Ingwer 2 Minuten dünsten, dann das übrige Gemüse dazugeben und 3 Minuten mitdünsten.
- 3
Köcheln lassen
Mit der Bouillon ablöschen, aufkochen und zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse ganz weich ist.
- 4
Pürieren
Mit dem Stabmixer fein pürieren — lieber eine Minute länger als zu kurz, das macht den Unterschied zwischen körnig und samtig.
- 5
Abschmecken
Rahm unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Ist die Suppe zu dick, mit etwas Bouillon verdünnen.
- 6
Servieren
In Schalen anrichten, mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen und mit ein paar Tropfen Kürbiskernöl beträufeln.
Tipps
- Die mehligkochende Kartoffel ist der Trick für Sämigkeit ohne viel Rahm — ihre Stärke bindet die Suppe von selbst.
- Hokkaido muss nicht geschält werden, die Schale wird beim Kochen weich und verschwindet im Püree. Das spart die mühsamste Arbeit.
- Die Suppe lässt sich hervorragend einfrieren — allerdings ohne Rahm. Den rührst du erst nach dem Auftauen unter.
Was kann ich ersetzen?
Macht die Suppe vegan. Kokosmilch passt besonders gut zum Ingwer.
Beide ergeben eine ähnlich cremige, süssliche Suppe. Rüeblisuppe braucht etwas mehr Würze.
Beide geben der Suppe Wärme statt Schärfe. Zimt klingt ungewöhnlich, passt aber ausgezeichnet zu Kürbis.
Nährwerte pro Portion
Geschätzte Werte auf Basis der Zutaten.
Häufige Fragen
Welcher Kürbis eignet sich am besten für Suppe?
Butternuss und Hokkaido sind die besten Sorten: beide haben festes, aromatisches Fleisch und wenig Wasser. Hokkaido muss nicht geschält werden. Grosse Speisekürbisse sind wässrig und geben eine dünne, fade Suppe.
Wie wird die Kürbissuppe besonders cremig?
Drei Dinge: eine mehligkochende Kartoffel mitkochen, lange genug pürieren und die Suppe nicht zu stark verdünnen. Wer es ganz samtig mag, streicht sie zusätzlich durch ein Sieb.
Kann ich Kürbissuppe einfrieren?
Ja, sie ist ideal dafür und hält drei Monate. Friere sie ohne Rahm ein, weil Rahm beim Auftauen ausflocken kann. Den Rahm rührst du nach dem Erwärmen frisch unter.
Wann hat Kürbis in der Schweiz Saison?
Von September bis November kommt Kürbis aus Schweizer Anbau und ist dann am günstigsten. Ganze Kürbisse halten sich kühl und dunkel gelagert problemlos bis in den Januar.
Was passt als Beilage zur Kürbissuppe?
Ein Stück Brot oder ein Käsetoast machen aus der Suppe eine vollwertige Mahlzeit. Geröstete Kürbiskerne und ein paar Tropfen Kürbiskernöl geben Biss und Aroma.

