Cremiges rotes Linsen-Curry mit Gemüse in einer Pfanne, mit Reis und Koriander serviert

Rotes Linsen-Curry mit Gemüse — 25 Minuten, eine Pfanne

Rote Linsen köcheln zusammen mit Kokosmilch, Currypaste und Gemüse in einer Pfanne 15 Minuten weich — ganz ohne Einweichen. Das Gericht ist vegan, kostet etwa 2.50 CHF pro Person und lässt sich problemlos verdoppeln und einfrieren.

Vorbereitung
10 Min.
Kochzeit
15 Min.
Portionen
4
Gesamt
25 Min.

Rote Linsen sind die freundlichsten Hülsenfrüchte überhaupt: kein Einweichen, keine lange Kochzeit, und sie zerfallen von selbst zu einer sämigen Sauce. Dieses Curry ist unser Rezept für Abende, an denen der Kühlschrank fast leer ist — denn fast alles kommt aus dem Vorratsschrank.

Zutaten

  • 250 g Rote Linsen
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 Dose Gehackte Tomaten (400 g)
  • 400 ml Gemüsebouillon
  • 2 Stück Rüebli
  • 1 Stück Peperoni
  • 1 Stück Zwiebel
  • 2 Stück Knoblauchzehen
  • 2 EL Rote Currypaste (mild für Kinder)
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 TL Salz
  • 100 g Spinat (optional)
  • ½ Bund Koriander (optional)

Zum Servieren

  • 300 g Reis

Zubereitung

  1. 1

    Reis aufsetzen

    Den Reis nach Packungsanweisung aufsetzen. Er braucht ungefähr gleich lang wie das Curry, also läuft beides parallel.

  2. 2

    Gemüse anbraten

    Zwiebel, Knoblauch, Rüebli und Peperoni klein schneiden. Öl in einer grossen Pfanne erhitzen und alles 3 Minuten andünsten, bis die Zwiebel glasig ist.

  3. 3

    Currypaste rösten

    Currypaste dazugeben und 1 Minute mitrösten. Das ist der wichtigste Schritt für den Geschmack — die Paste muss duften, bevor Flüssigkeit dazukommt.

  4. 4

    Alles köcheln lassen

    Linsen, Kokosmilch, Tomaten und Bouillon dazugeben, aufkochen und bei mittlerer Hitze 15 Minuten offen köcheln lassen. Ab und zu umrühren, damit nichts ansetzt.

  5. 5

    Abschmecken und servieren

    Den Spinat unterrühren, bis er zusammenfällt. Mit Salz abschmecken, mit Koriander bestreuen und mit dem Reis servieren.

Tipps

  • Das Curry wird beim Abkühlen dicker. Am nächsten Tag einfach mit einem Schuss Wasser oder Bouillon aufwärmen.
  • Für Kinder die Currypaste halbieren und den Rest als Chiliöl auf den Tisch stellen — so würzt jeder selbst.
  • Die doppelte Menge einfrieren lohnt sich: Das Curry hält drei Monate und schmeckt aufgetaut wie frisch gekocht.

Was kann ich ersetzen?

Rote Linsen
Stattdessen: 250 g gelbe Linsen oder rote Split-Erbsen

Beide zerfallen ähnlich cremig. Braune oder grüne Linsen eignen sich nicht — sie bleiben bissfest und brauchen 40 Minuten.

Kokosmilch
Stattdessen: 200 ml Rahm plus 200 ml Wasser

Macht das Curry weniger südostasiatisch, aber genauso sämig. Dann ist es nicht mehr vegan.

Rote Currypaste
Stattdessen: 2 TL Currypulver plus 1 TL Tomatenpüree

Der Standard-Ersatz, wenn keine Paste im Haus ist. Etwas milder, dafür hat es fast jeder vorrätig.

Spinat
Stattdessen: 100 g Federkohl oder Mangold, fein geschnitten

Beide brauchen 3 bis 4 Minuten länger als Spinat — einfach etwas früher unterrühren.

Nährwerte pro Portion

Geschätzte Werte auf Basis der Zutaten.

Kalorien
520 kcal
Eiweiss
19 g
Kohlenhydrate
72 g
Fett
17 g
Ballaststoffe
12 g

Häufige Fragen

Muss ich rote Linsen einweichen?

Nein. Rote Linsen sind geschält und garen in 15 Minuten direkt in der Flüssigkeit weich. Nur kurz abspülen, bis das Wasser klar ist — das genügt.

Ist das Linsen-Curry kinderfreundlich?

Ja, wenn du die Currypaste reduzierst. Mit einem statt zwei Esslöffeln ist es mild und leicht süsslich durch die Kokosmilch. Viele Kinder mögen es lieber ohne Koriander — den einfach separat auf den Tisch stellen.

Wie lange hält sich das Curry im Kühlschrank?

Drei bis vier Tage in einem geschlossenen Behälter. Der Geschmack wird am zweiten Tag sogar noch besser, weil die Gewürze durchziehen. Eingefroren hält es drei Monate.

Ist das Gericht vegan?

Ja, wie angegeben ist es vollständig vegan. Achte nur bei der Currypaste auf die Zutatenliste — manche Marken enthalten Fischsauce oder Krabbenpaste.

Was passt ausser Reis dazu?

Naan-Brot, Fladenbrot oder Couscous passen sehr gut. Wer weniger Kohlenhydrate möchte, serviert das Curry mit Blumenkohlreis oder einfach pur als Eintopf — sämig genug ist es.

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