
Wochenplan erstellen fürs Essen — in 4 einfachen Schritten
Ein guter Wochenplan fürs Essen spart dir jede Woche Zeit, Geld und Nerven. In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deinen Essensplan erstellst — vom Rezepte sammeln bis zum Einkauf bei Migros oder Coop. Inklusive Tipps für den Restentag und einer digitalen Vorlage.

Gründerin von TellerPlan
Yvonne ist Mutter von zwei Kindern und lebt in der Schweiz. Sie hat TellerPlan gegründet, um das wöchentliche Einkaufen für Familien einfacher zu machen.
Kennst du das? Es ist Dienstagabend, der Kühlschrank ist halb leer und niemand weiss, was es zum Abendessen geben soll. Also schnell zu Migros oder Coop, planlos durch die Regale, und am Ende landet viel zu viel im Wagen — oder genau das Falsche.
Die Lösung: Ein Wochenplan fürs Essen. Klingt aufwändig, ist es aber nicht. Mit einer einfachen Methode in vier Schritten hast du deine ganze Woche durchgeplant — und sparst dabei erst noch Geld und Zeit. Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) geben Schweizer Familien durchschnittlich CHF 600–800 pro Monat für Lebensmittel aus. Wer ohne Plan einkauft, zahlt davon gut 15–20 % mehr als nötig.
In diesem Artikel zeige ich dir genau, wie du einen Essensplan für die Woche erstellst — egal ob auf Papier oder digital. Schritt für Schritt, ohne Fachwissen, und speziell auf Schweizer Familien zugeschnitten.
Schritt 1 — Rezepte sammeln, die deine Familie liebt
Bevor du irgendetwas planst, brauchst du ein kleines Repertoire an Rezepten. Keine Sorge: Du musst nicht 50 Gerichte parat haben. 10–15 bewährte Familienrezepte reichen für den Anfang völlig aus.
Woher kommen die Rezepte? Überall:
- Kochbücher: Blätter deine Lieblingskochbücher durch und markiere die Rezepte, die deine Familie gerne isst. Tipp: Du kannst die Seite einfach abfotografieren und das Rezept automatisch erfassen lassen — zum Beispiel mit TellerPlan.
- Cookidoo: Wer einen Thermomix hat, kennt Cookidoo. Die Rezepte lassen sich direkt per Link importieren.
- Familie und Freunde: Frag mal in der Runde — oft haben Grosseltern, Nachbarn oder Freunde tolle Alltagsrezepte, die nirgends aufgeschrieben sind.
- Online-Inspiration: Swissmilk, Betty Bossi oder einfach Google. Wichtig ist, dass du die Rezepte an einem Ort sammelst und nicht auf zehn verschiedenen Zetteln verstreust.
Profi-Tipp: Sortiere deine Rezepte grob in Kategorien wie «schnell» (unter 30 Minuten), «Ofen-Gerichte» (wenig Aufwand, lange Garzeit) und «Aufwändig» (für Wochenenden). So wird das Planen später viel einfacher.
Schreib dir neben jedem Rezept auf, wie lange es ungefähr dauert und ob es bei den Kindern gut ankommt. Diese Info wirst du im nächsten Schritt brauchen. Wenn du Inspiration brauchst, findest du in unserem Artikel Essensplan für die Woche einen konkreten Beispielplan mit familienfreundlichen Gerichten.
Schritt 2 — Die Woche planen (mit Vorlage)
Jetzt wird's konkret. Nimm dir am Wochenende 15–20 Minuten Zeit und plane die kommende Woche durch. Klingt nach wenig? Reicht völlig, wenn du deine Rezepte griffbereit hast.
So gehst du vor:
- Schau in den Kalender: An welchen Tagen hast du wenig Zeit? Sport der Kinder, Elternabend, langes Büro? An solchen Tagen planst du etwas Schnelles oder Reste ein.
- Verteile die Rezepte auf die Tage: Montag etwas Einfaches (die Woche fängt ja gerade erst an), Mittwoch ein Ofengericht, Freitag darf's etwas Besonderes sein. Passe es an euren Rhythmus an.
- Plane einen Restentag: Am besten Donnerstag oder Freitag. An diesem Tag wird aufgebraucht, was von der Woche übrig ist. Das spart einen Einkauf und reduziert Food Waste.
- Denk an Abwechslung: Nicht fünf Mal Pasta hintereinander. Wechsle zwischen Fleisch, Fisch, vegetarisch und verschiedenen Beilagen ab.

Der Restentag ist Gold wert. Statt Essen wegzuwerfen, machst du daraus eine kreative Resteküche — Aufläufe, Wraps oder einfach «Kühlschrank-Überraschung». Deine Familie gewöhnt sich schnell daran, und der Foodwaste sinkt spürbar.
Du kannst deinen Wochenplan natürlich auf Papier machen — es gibt hübsche Vorlagen zum Ausdrucken. Oder du nutzt eine digitale Lösung wie TellerPlan, die dir den Plan direkt mit einer Einkaufsliste verbindet. Dazu später mehr.
Schritt 3 — Einkaufsliste erstellen
Hier passiert die Magie: Aus deinem Wochenplan erstellst du die Einkaufsliste. Geh jedes Rezept durch und schreib alle Zutaten auf — aber nur, was du tatsächlich kaufen musst.
Bevor du losschreibst:
- Schau in den Kühlschrank und die Vorratskammer. Was ist noch da?
- Streiche Zutaten, die du bereits hast (Öl, Gewürze, Mehl etc.).
- Fasse gleiche Zutaten zusammen: Wenn du für zwei Rezepte Zwiebeln brauchst, schreib die Gesamtmenge auf.
- Gruppiere nach Abteilungen: Gemüse, Fleisch/Fisch, Milchprodukte, Tiefkühl, Vorrat. So bist du schneller im Laden.
Auf Papier ist das Zusammenrechnen der Zutaten der mühsamste Teil. Genau hier hilft eine Einkaufsliste-App wie TellerPlan enorm: Du wählst die Rezepte aus, und die Einkaufsliste wird automatisch generiert — mit zusammengefassten Mengen und den Zutaten auf Deutsch, wie du sie bei Migros oder Coop findest.
Du möchtest den Aufwand beim Einkaufsliste-Schreiben komplett loswerden? Probier TellerPlan kostenlos aus — Rezepte importieren, Wochenplan erstellen, Einkaufsliste generieren. In wenigen Minuten erledigt.
Schritt 4 — Einkaufen und loslegen
Mit deiner Einkaufsliste in der Hand (oder auf dem Handy) geht's ab in den Laden. Und hier merkst du sofort den Unterschied: Statt ziellos durch die Regale zu wandern, hast du einen klaren Plan.
Ein paar Tipps für den Einkauf:
- Geh nicht hungrig einkaufen: Klingt banal, macht aber einen riesigen Unterschied. Hungrig kaufst du mehr und ungesünder.
- Halt dich an die Liste: Spontankäufe sind der grösste Budgetkiller. Eine Ausnahme: Saisonale Angebote, die du direkt in den Plan einbauen kannst.
- Nutze Aktionen clever: Sowohl Migros als auch Coop haben wöchentliche Aktionen. Wenn du flexibel bist, kannst du deinen Plan leicht anpassen und sparen.
- Kaufe haltbare Basics in grösseren Mengen: Reis, Pasta, Passata, Gewürze — das spart auf Dauer.

Wenn du nach dem Einkauf alles eingeräumt hast, empfehle ich dir noch einen kleinen Schritt: Bereite vor, was du kannst. Gemüse waschen und schneiden, Saucen vorkochen, Fleisch marinieren. Dieses «Meal Prep light» spart dir unter der Woche nochmal Zeit.
Häufige Stolpersteine und wie du sie vermeidest
Viele starten motiviert mit dem Wochenplan — und geben nach zwei Wochen wieder auf. Damit dir das nicht passiert, hier die häufigsten Fehler:
- Zu viel auf einmal: Plane nicht sofort 7 Tage komplett durch. Starte mit 3–4 Tagen und steigere dich. So bleibst du dran, ohne dich überfordert zu fühlen.
- Zu komplizierte Rezepte: Nicht jeder Abend muss ein 3-Gänge-Menü sein. Einfache Gerichte wie Omelettes, Aufläufe oder Pasta mit Pesto sind völlig in Ordnung — und oft das, was die Familie am liebsten isst.
- Keine Flexibilität: Der Plan ist ein Leitfaden, kein starrer Fahrplan. Wenn du am Mittwoch keine Lust auf das geplante Gericht hast, tausche es mit einem anderen Tag. Das ist völlig okay.
- Die Familie nicht einbeziehen: Lass alle mitentscheiden — besonders die Kinder. Wenn jedes Familienmitglied ein Gericht pro Woche vorschlagen darf, steigt die Akzeptanz enorm.
- Den Kühlschrank ignorieren: Schau immer zuerst, was noch da ist, bevor du neue Rezepte planst. So vermeidest du, dass Lebensmittel verderben.
Laut der Schweizer Bundesverwaltung (BAFU) entstehen in der Schweiz jährlich rund 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfall. Fast ein Drittel davon fällt in Privathaushalten an. Ein Wochenplan ist einer der einfachsten Hebel, um deinen eigenen Beitrag zu reduzieren.
Digital statt Papier: Wochenplan mit App
Papier-Vorlagen für den Wochenplan sind ein guter Einstieg — sie hängen am Kühlschrank und jeder sieht, was es diese Woche gibt. Aber sie haben auch Grenzen: Die Einkaufsliste musst du von Hand schreiben, Mengen zusammenrechnen ist mühsam, und wenn sich der Plan ändert, wird's unübersichtlich.
Genau deshalb haben wir TellerPlan entwickelt. Die App funktioniert so, wie du es dir wünschst:
- Rezepte sammeln: Importiere Rezepte direkt aus Cookidoo per Link oder fotografiere eine Seite aus deinem Kochbuch ab — die Zutaten werden automatisch erfasst.
- Wochenplan erstellen: Zieh die Rezepte einfach auf die gewünschten Tage. Fertig.
- Einkaufsliste generieren: Ein Klick, und alle Zutaten aus deinem Wochenplan werden zusammengefasst — auf Deutsch, mit den richtigen Mengen.
- Teilen: Dein Partner oder deine Partnerin sieht die gleiche Liste auf dem Handy. Kein «Hast du schon Milch geholt?» mehr.
TellerPlan wurde speziell für die Schweiz entwickelt. Die Zutaten sind so benannt, wie du sie bei Migros und Coop im Regal findest — nicht auf Amerikanisch oder Hochdeutsch, sondern so, wie wir hier einkaufen.
Bereit, deinen ersten Wochenplan digital zu erstellen? Starte jetzt kostenlos mit TellerPlan und erlebe, wie viel einfacher Essensplanung sein kann.
Häufige Fragen
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