
Einkaufsliste-App für die Schweiz — Der grosse Vergleich 2026
Papierzettel und Notiz-Apps sind umständlich, vergesslich und kennen deine Rezepte nicht. Eine gute Einkaufsliste-App für die Schweiz sollte deutsche Zutatennamen kennen, zu Migros und Coop passen und am besten die Liste direkt aus dem Wochenplan erstellen. TellerPlan verbindet Rezepte, Essensplan und Einkaufsliste in einer App — speziell für Schweizer Familien.

Gründerin von TellerPlan
Yvonne ist Mutter von zwei Kindern und lebt in der Schweiz. Sie hat TellerPlan gegründet, um das wöchentliche Einkaufen für Familien einfacher zu machen.
Warum eine Einkaufsliste-App besser ist als Zettelwirtschaft
Hand aufs Herz: Wie oft stand der Einkaufszettel schon zu Hause auf dem Küchentisch, während du bereits bei Migros an der Kasse standest? Oder du hast auf dem Handy in der Notizen-App eine Liste getippt, aber die Hälfte vergessen, weil zwischen «Rüebli» und «Rahm» noch drei WhatsApp-Nachrichten reinkamen?
Schweizer Haushalte geben laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) durchschnittlich rund 636 Franken pro Monat für Lebensmittel und Getränke aus. Bei einer vierköpfigen Familie sind das leicht 1'500 bis 2'000 CHF. Wer ohne Plan einkauft, gibt Studien zufolge 15–20 % mehr aus als nötig — das sind bis zu 400 Franken pro Monat, die eigentlich im Portemonnaie bleiben könnten.
Laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) werfen Schweizer Haushalte rund 119 kg Lebensmittel pro Person und Jahr weg. Eine strukturierte Einkaufsliste hilft, weniger zu kaufen, was am Ende im Abfall landet.
Eine Einkaufsliste-App löst die typischen Probleme:
- Immer dabei: Dein Handy hast du beim Einkaufen immer in der Tasche — den Papierzettel nicht.
- Gemeinsam bearbeiten: Dein Partner oder deine Partnerin kann Sachen hinzufügen, während du schon im Laden bist.
- Nichts vergessen: Was auf der Liste steht, wird abgehakt — kein «Hab ich das schon?»-Raten mehr.
- Lerneffekt: Gute Apps merken sich, was du regelmässig kaufst, und schlagen es beim nächsten Mal vor.
Aber: Nicht jede App passt zu Schweizer Familien. Die meisten Einkaufslisten-Apps stammen aus dem US-Markt und kennen weder «Zopfmehl» noch «Halbrahm». Und die wenigsten können etwas, das richtig viel Zeit spart: die Einkaufsliste automatisch aus den Rezepten der Woche erstellen.
Was eine gute App für Schweizer Familien können muss
Bevor du dich für eine App entscheidest, lohnt es sich zu überlegen, was du wirklich brauchst. Denn «Einkaufsliste» klingt simpel — aber im Familienalltag steckt da überraschend viel drin.
Deutsche Zutatennamen
In der Schweiz kaufen wir «Rüebli», nicht «Carrots». Eine App, die nur englische Produktnamen kennt, macht im Alltag keinen Spass. Idealerweise erkennt die App auch Schweizer Bezeichnungen wie «Rahm» (statt «Sahne»), «Poulet» (statt «Hähnchen») oder «Zopfmehl».
Familientauglich: Teilen und gemeinsam bearbeiten
In den meisten Familien kauft nicht immer die gleiche Person ein. Mal springt der Partner schnell bei Coop vorbei, mal nimmt man auf dem Heimweg noch etwas bei Migros mit. Die App muss deshalb Listen in Echtzeit teilen können — ohne komplizierte Einladungen oder Accounts.
Verbindung zum Essensplan
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die meisten Einkaufslisten-Apps sind «dumme Listen» — du tippst manuell ein, was du brauchst. Aber wenn du am Sonntag den Wochenplan erstellst mit 5–7 Rezepten, willst du nicht jede Zutat einzeln abtippen. Eine gute App erstellt die Einkaufsliste automatisch aus dem Essensplan und fasst gleiche Zutaten zusammen.

Offline-tauglich
In der Migros-Filiale auf dem Land oder im Untergeschoss vom Coop hat man nicht immer Empfang. Die App sollte auch ohne Internet funktionieren — zumindest die aktuelle Einkaufsliste muss offline abrufbar sein.
Einkaufsliste-Apps im Vergleich
Wir haben die beliebtesten Apps für die Einkaufsliste verglichen — mit einem besonderen Fokus darauf, wie gut sie für Familien in der Schweiz funktionieren.
Bring! — Der Schweizer Platzhirsch
Bring! ist die bekannteste Einkaufslisten-App in der Schweiz und wurde sogar in Zürich gegründet. Über 20 Millionen Nutzer weltweit sprechen für sich. Die App ist hübsch, einfach zu bedienen und hat eine grosse Produktdatenbank mit deutschen Begriffen. Listen lassen sich einfach mit der Familie teilen. Was Bring! allerdings nicht kann: Rezepte verwalten, einen Wochenplan erstellen oder die Einkaufsliste automatisch aus Rezepten generieren. Bring! ist eine reine Einkaufsliste — und das macht sie gut.
Apple/Google Notizen — Die Gratis-Lösung
Viele Familien nutzen einfach die vorinstallierte Notizen-App. Das funktioniert — aber ohne Zutatenerkennung, ohne Kategorien und ohne Zusammenführen von Duplikaten. Bei langen Listen wird es schnell unübersichtlich, und das Teilen klappt nicht immer reibungslos.
TellerPlan — Vom Rezept zur Einkaufsliste
TellerPlan geht einen anderen Weg: Die App verbindet Rezepte, Wochenplan und Einkaufsliste in einem Ablauf. Du importierst Rezepte per Cookidoo-Link oder fotografierst sie aus dem Kochbuch ab. Dann planst du die Woche — und die Einkaufsliste wird automatisch erstellt, mit allen Zutaten auf Deutsch, zusammengefasst und sortiert. Speziell für Schweizer Familien entwickelt.
Vergleich auf einen Blick
- Bring!: Einkaufsliste teilen ✓ | Rezepte verwalten ✗ | Wochenplan ✗ | Automatische Liste aus Rezepten ✗ | Schweizer Produkte ✓
- Notizen-App: Einkaufsliste teilen (✓) | Rezepte verwalten ✗ | Wochenplan ✗ | Automatische Liste aus Rezepten ✗ | Schweizer Produkte ✗
- Choosy: Einkaufsliste teilen ✓ | Rezepte verwalten ✓ | Wochenplan ✓ | Automatische Liste aus Rezepten ✓ | Schweizer Produkte ✗ (DE-Markt)
- TellerPlan: Einkaufsliste teilen ✓ | Rezepte verwalten ✓ | Wochenplan ✓ | Automatische Liste aus Rezepten ✓ | Schweizer Produkte ✓
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Vom Rezept zur Einkaufsliste — automatisch
Stell dir vor, es ist Sonntagabend. Du sitzt mit einer Tasse Kaffee auf dem Sofa und planst die Woche. Du blätterst durch dein Lieblingskochbuch — dieses Poulet-Curry sieht gut aus für Dienstag. Mittwoch? Das schnelle Pastagericht von letzter Woche. Und am Freitag das Risotto von Cookidoo.
Normalerweise würdest du jetzt anfangen, die Zutatenlisten abzutippen. Drei Rezepte, vielleicht 25–30 Zutaten. Dann prüfen, was du schon hast. Dann die doppelten Sachen zusammenfassen. Das dauert leicht 20 Minuten — und es ist der Teil, den niemand mag.
Mit TellerPlan geht das so:
- Rezept hinzufügen: Cookidoo-Link einfügen oder eine Seite aus dem Kochbuch abfotografieren. Die App erkennt den Titel, die Zutaten und die Mengen automatisch.
- Wochenplan füllen: Ziehe die Rezepte auf die Wochentage. Du siehst auf einen Blick, was es wann gibt.
- Einkaufsliste generieren: Ein Tipp — und die App erstellt die komplette Einkaufsliste. Gleiche Zutaten werden zusammengefasst (2× Zwiebeln aus verschiedenen Rezepten = 2 Zwiebeln auf der Liste), und alles ist auf Deutsch.

Das Besondere: Weil die App die Zutaten auf Deutsch kennt, findest du sie auch im Laden genau so wieder. Kein «Coriander» auf der Liste, wenn du im Coop nach «Koriander» suchst.
Ich habe früher jeden Sonntag 20 Minuten damit verbracht, die Einkaufsliste zu schreiben. Jetzt drücke ich einen Knopf und bin fertig. Das klingt übertrieben, ist aber wirklich so.
— Yvonne, Gründerin von TellerPlan
5 Tipps für die perfekte Einkaufsliste
Egal ob du eine App verwendest oder doch lieber beim Papierzettel bleibst — mit diesen Tipps wird dein Einkauf effizienter.
1. Zuerst den Kühlschrank checken
Klingt offensichtlich, wird aber ständig vergessen: Bevor du die Einkaufsliste erstellst, schau nach, was noch da ist. Die angebrochene Packung Rahm reicht vielleicht noch fürs Risotto, und die halbe Packung Spaghetti wartet schon im Schrank.
2. Nach Laden-Abteilungen sortieren
Wenn «Milch» neben «Basilikum» und «Pouletbrust» steht, rennst du im Laden hin und her. Sortiere nach Kategorien: Gemüse, Fleisch/Fisch, Milchprodukte, Vorrat. Bei Migros und Coop sind die Abteilungen ähnlich aufgebaut — eine sortierte Liste spart richtig Zeit.
3. Mengen aufschreiben
«Rüebli» auf der Liste ist besser als nichts — aber «500 g Rüebli» ist besser. Mit Mengenangaben kaufst du genau, was du brauchst, und vermeidest Food Waste. TellerPlan übernimmt die Mengen automatisch aus den Rezepten.
4. Grundvorrat separat führen
Manche Dinge brauchst du jede Woche: Milch, Brot, Eier, Butter. Führe eine separate «Basics»-Liste, die du nur kurz durchgehst und das Fehlende abhakst. So konzentriert sich die eigentliche Einkaufsliste auf die Rezept-Zutaten.
5. Einen festen Einkaufstag einplanen
Wer einmal pro Woche gross einkauft statt dreimal spontan, spart Zeit und kauft weniger Unnötiges. Viele Familien planen den Samstag als Haupteinkaufstag. Unter der Woche wird dann höchstens Frisches nachgekauft. In der Schweiz bieten Migros Online und Coop.ch auch bequeme Lieferoptionen, falls der Samstagseinkauf stressig wird.
Wer sich für das Thema Wochenplanung interessiert, findet auf YouTube viele praktische Videos dazu. Suche nach «Meal Prep Wochenplan Schweiz» oder «Essensplan Familie» — es gibt tolle Kanäle mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die zeigen, wie Familien ihren Einkauf effizient organisieren.
So startest du mit TellerPlan
Wenn du genug hast von Zetteln, die verschwinden, und Notizen-Apps, die deine Rezepte nicht kennen, probier TellerPlan aus. Der Einstieg ist bewusst einfach gehalten:
- Konto erstellen — dauert 30 Sekunden. Kein Abo, keine Kreditkarte.
- Erste Rezepte hinzufügen — importiere ein Cookidoo-Rezept per Link oder fotografiere eine Seite aus dem Kochbuch ab. Die App erkennt die Zutaten automatisch.
- Wochenplan erstellen — ziehe Rezepte auf die Wochentage. Fertig.
- Einkaufsliste generieren — ein Tipp, und du hast alle Zutaten auf einer Liste. Beim Einkaufen abhaken — ob bei Migros, Coop oder auf dem Wochenmarkt.
TellerPlan wurde von einer Schweizer Familie für Schweizer Familien entwickelt. Die Zutatennamen sind auf Deutsch, die App versteht Schweizer Produkte, und der ganze Ablauf — von der Rezeptidee bis zur Einkaufsliste — ist in einer App vereint.
Bereit, den Einkauf zu vereinfachen? Erstelle jetzt dein kostenloses TellerPlan-Konto und starte mit deinem ersten Wochenplan.
Und wenn du zuerst mehr über Wochenplanung erfahren möchtest: Unser Artikel Meal Planning für Familien in der Schweiz zeigt dir Schritt für Schritt, wie du einen Essensplan erstellst, der zu deinem Alltag passt.
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