Familie beim gemeinsamen Kochen in einer Schweizer Küche

Meal Planning für Familien in der Schweiz — So geht's

Yvonne AmmannYvonne Ammann··3 Min. Lesezeit
Auf einen Blick

Meal Planning spart Schweizer Familien bis zu 3 Stunden pro Woche und reduziert Food Waste um bis zu 30 %. Mit einem einfachen Wochenplan, einer strukturierten Einkaufsliste und den richtigen Tools wird der Alltag deutlich entspannter.

Yvonne Ammann
Yvonne Ammann

Gründerin von TellerPlan

Yvonne ist Mutter von zwei Kindern und lebt in der Schweiz. Sie hat TellerPlan gegründet, um das wöchentliche Einkaufen für Familien einfacher zu machen.

Warum Meal Planning in der Schweiz besonders sinnvoll ist

Die Schweiz hat mit die höchsten Lebensmittelpreise in Europa. Wer ohne Plan einkauft, gibt laut einer Studie des Bundesamts für Statistik durchschnittlich 15–20 % mehr aus als nötig. Spontane Einkäufe bei Migros oder Coop summieren sich schnell — und landen oft im Abfall.

Meal Planning — also das Vorausplanen der Mahlzeiten für die Woche — ist eine der effektivsten Methoden, um sowohl Geld zu sparen als auch Food Waste zu reduzieren. Für Familien mit Kindern ist es zusätzlich eine Möglichkeit, den stressigen Alltag besser zu organisieren.

Schweizer Haushalte werfen pro Jahr rund 90 kg Lebensmittel pro Person weg. Meal Planning kann diesen Wert deutlich senken.

Schritt für Schritt zum Wochenplan

1. Rezepte sammeln

Starte mit 5–7 Rezepten, die deine Familie gerne isst. Mische einfache Gerichte (z. B. Pasta, Risotto) mit aufwändigeren. Berücksichtige die Saison: Im Winter passen Eintöpfe und Gratins, im Sommer eher Salate und Grillgerichte.

  • Kochbücher durchblättern oder Cookidoo nutzen
  • Rezepte aus Kochbüchern abfotografieren und automatisch erfassen lassen
  • Lieblingsrezepte der Kinder notieren
  • Saisonale Zutaten einplanen (z. B. Spargel im Frühling)

2. Wochenplan erstellen

Plane für jeden Tag ein Hauptgericht ein — wie das genau funktioniert, zeigen wir dir in unserem Artikel Wochenplan erstellen in 4 Schritten. Berücksichtige, an welchen Tagen wenig Zeit zum Kochen bleibt (z. B. Sporttraining der Kinder). An solchen Tagen eignen sich schnelle Rezepte oder Reste vom Vortag.

Plane bewusst einen «Restentag» pro Woche ein. So werden Reste aufgebraucht, und du sparst einen Einkauf.

3. Einkaufsliste generieren

Aus dem Wochenplan ergibt sich die Einkaufsliste fast von selbst. Eine gute Einkaufsliste-App gruppiert die Zutaten nach Kategorien (Gemüse, Milchprodukte, Vorrat), damit du im Laden effizient einkaufen kannst. Prüfe vorher, was noch im Kühlschrank oder in der Vorratskammer ist.

Typische Fehler beim Meal Planning

  1. Zu ambitioniert starten: Plane nicht 7 aufwändige Gerichte — mische einfache und komplexere Rezepte.
  2. Keine Flexibilität: Der Plan ist ein Leitfaden, kein Gesetz. Tausche Tage ruhig, wenn es passt.
  3. Vorräte ignorieren: Schau vor dem Planen in den Kühlschrank und die Vorratskammer.
  4. Kinder nicht einbeziehen: Lass die Kinder mitentscheiden — so essen sie lieber, was auf dem Plan steht.

Meal Planning Tools für die Schweiz

Die meisten Meal-Planning-Apps sind auf den US-Markt ausgerichtet und kennen weder Schweizer Produkte noch Migros und Coop. TellerPlan wurde speziell für die Schweiz entwickelt: Rezepte können direkt aus Cookidoo importiert oder per Foto eingescannt werden, der Wochenplan ist in Sekunden erstellt, und die Einkaufsliste wird automatisch generiert — mit den Zutaten auf Deutsch, wie man sie im Laden findet.

TellerPlan ist kostenlos für 30 Tage. Jetzt ausprobieren →

Wie viel spart Meal Planning wirklich?

Die Ersparnisse hängen von der Familiengrösse und den Einkaufsgewohnheiten ab. Erfahrungswerte zeigen:

  • Zeit: 2–3 Stunden pro Woche weniger für Einkaufen und Planen
  • Geld: 10–20 % weniger Lebensmittelausgaben
  • Food Waste: Bis zu 30 % weniger Lebensmittelverschwendung
  • Stress: Kein tägliches «Was kochen wir heute?»

Häufige Fragen

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